Launchevent FIR-BoxX DIY in Mathon – Rückblick

Am 13. und 14. März 2026 fand bei Andreas von Musicwonder in Mathon das Launch-Event statt: Die Teilnehmer bauten ihre FIR-BoxX vor Ort auf, spielten Firmware und Software auf und testeten an den Hootern von Andreas.

Sebastian und Bidjan sind konzentriert am Schrauben.

Erlebnisbericht von Sebi

Launch der DIY FIR-BoxX mit Andreas & Bidjan

Am Launch-Wochenende war es so weit: Ich hatte das Glück, als einer der Ersten das DIY-FIR-BoxX-Kit in die Finger zu bekommen. Ich war allerdings leicht nervös, als ich ein paar Tage vorher erfuhr, dass ich an diesem Tag der Einzige in Mathon bei Musicwonder sein würde, zusammen mit den Vollprofis Andreas und Bidjan. No pressure also …

Gegen Mittag machte ich mich auf den Weg, ich fuhr ins schöne Bergdorf Mathon im Kanton Graubünden. Die Strecke kannte ich, meine Standardroute Richtung Süden via San Bernardino. Angekommen erwartete mich strahlend blauer Himmel. Ich parkte direkt vor Andreas’ Garage, stieg aus, genoss kurz die Aussicht … und wurde prompt und herzlich von Andreas begrüsst. Aus dem Fenster rief er: «Chasch eifach innächu!», «Ja, isch guät, chumä gad!», kam von mir zurück.

In meiner leichten Aufregung marschierte ich kurzerhand über die Terrasse direkt in die Küche. Andreas und Bidjan begrüssten mich herzlich und boten mir direkt einen Kaffee an. Als bekennender «Kaffeeonkel» nahm ich dankend an.

Lange Smalltalk gab’s nicht, schliesslich warteten zwei FIR-Box-Kits sehnsüchtig darauf, zusammengebaut zu werden. Wir kamen also direkt zur Sache. Andreas stellte die eingängige Frage: «Box in Alu silbergrau oder schwarz?» Meine Wahl fiel auf Schwarz, Bidjan ging auf Silber. Kurz darauf hielten wir beide je eine Kartonbox in den Händen, gefüllt mit sauber verpackten Komponenten. Ein Komplettpaket, wie man es sich wirklich nur wünschen kann. Nun waren wir ausgerüstet!

Die Bauanleitung lief auf Andreas’ grossen Screen, wir setzten uns an den Tisch und legten los, stets unter Tipps und Tricks vom Meister persönlich. Das Gehäuse ist aus hochwertigem Aluminium, sauber verarbeitet und alles passt perfekt ineinander. Der Zusammenbau machte so richtig Laune. Auch ohne 2:1-Betreuung hätte ich es hinbekommen. Die Anleitung ist verständlich aufgebaut und mit vielen Bildern versehen. Es hätte vielleicht etwas länger gedauert, man kommt aber definitiv fristgerecht ans Ziel.

Immer noch volle Konzentration.

Nur im Angesicht des Lötens mit dem Lötkolben wurde es bei mir etwas, sagen wir, mulmig in der Magengegend. Glücklicherweise hat Vollprofi Andreas übernommen. Da habe ich definitiv noch Trainingsbedarf. In der Werkstatt wurde mir auch schnell klar, warum er das so souverän kann: Die Kabel von den Amps zu den SpeakON-Terminals sind bereits steckfertig gelötet. Heisst im Klartext: Andreas lötet. Viel. Sehr viel. Vielen Dank dafür!

Die Cinch-Buchsen werden eingeschraubt.
Es darf gelötet werden.
Befestigen der Rückwand.
Ausrichten und Schrauben satt anziehen.
Vorgelötete SpeakOn-Buchsen werden eingeschraubt.
Lautsprecherkabel mit Platine verbinden.

Nach gut zwei Stunden war die Hardware fertig. Zeit, der Box Leben einzuhauchen, sprich: Software drauf. Das übernahm Andreas komplett, und keine 20 Minuten später war die FIR-BoxX DIY bereit für den ersten Test. Angeschlossen wurde an Andreas’ Hooter IV – ein 4-Wege-Lautsprecher, der allein schon wegen der Treiberwahl und Bauweise Respekt einflösst. Die FIR-BoxX ging in die Qualitätskontrolle, alle Kanäle wurden durchgecheckt und dann durfte ich in die Hörposition für den Soundcheck.

Zum Glück sass ich. Denn was da aus den Lautsprechern kam, hatte ich so noch nie gehört. Ich erspare euch hier eine detaillierte Beschreibung. Worte nützen da nichts mehr. Aber eines kann ich euch mit Sicherheit sagen: Das muss man einmal im Leben gehört haben. Punkt.

FIR-BoxX DIY in Betrieb nehmen und testen.

Und falls jetzt jemand denkt: «Kann ja gar nicht sein, 50 kleine Watt pro Kanal, das reicht doch nur knapp für Zimmerlautstärke …!?» Weit, weit gefehlt. Das ist so eine Sache, die man erst begreift, wenn man es selbst erlebt hat. Die 12-Zoll-Tieftöner hatten einen Druck, da war alles zu spät. Gleichzeitig sind Mitten und Höhen so sauber aufgelöst, das war schon eine kleine Sensation.

Ich war schlichtweg begeistert und ein bisschen ungläubig, dass ich jetzt so eine kleine Kiste nach Hause nehmen konnte, die genau sowas möglich macht. Eigentlich dürfte man das gar nicht weitererzählen … Vor allem nicht, wenn man bedenkt, was man für das Geld bekommt. Das ist schon fast unverschämt.

Es ist schon erstaunlich, was Andreas, Bidjan, Harry und das ganze FIR-BoxX-Team hier möglich machen. Ich möchte mich herzlich bei euch allen bedanken. Für den spannenden Tag, die tatkräftige Unterstützung und euer grosses Engagement, die FIR-Technik salonfähig zu machen und kontinuierlich weiterzuentwickeln. Das ist alles andere als selbstverständlich.
«Mir köred üs!»
Sebi